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MAKAM Research

Automatisiertes Fahren – Mobilität der Zukunft! – Wie werden wir am ehesten davon profitieren? – Eine aktuelle Einschätzung aus Sicht der Bevölkerung



„Automatisierte Mobilität“ – kein Thema beschäftigt Verkehrs- und MobilitätsforscherInnen in diesen Zeiten mehr als das Automatisierte Fahren. Selbstfahrende Autos sind in aller Munde und in manch Zukunftsszenarien wird die Vision einer vollständig automatisierten Mobilität gezeichnet, wo der Mensch ohne Autofahren können zu müssen, im motorisierten Individualverkehr nur noch Passagier von computergesteuerten Fahrzeugen ist.

Wie realistisch sind derartige Szenarien aus Sicht der Bevölkerung? MAKAM Research hat in einer aktuellen Studie 500 Österreicher und Österreicherinnen rund ums Thema automatisiertes Fahren befragt.

Teil 3 der Ergebnisse zeigt, welche potenziellen Annehmlichkeiten der neuen Technik die Österreicher und Österreicherinnen gerne in Anspruch nehmen wollen oder würden.

Die Ergebnisse in Kürze:
  • Das Auto, das selbstständig einen Parkplatz sucht und seinen Nutzer vor Fahrtantritt vor der Haustüre abholt, birgt aus Sicht der ÖsterreicherInnen das größte Nutzungspotenzial.
  • Die Vorstellung des „inaktiven“ Passagiers im eigenen PKW, polarisiert sehr stark.
  • Autonome Fahrten zu Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten werden als eher unwahrscheinlich betrachtet.

chart_automatisiertesfahren_nutzungspotenzial_2017

K.I.T.T. lässt grüßen. Der Wagen, der per Knopfdruck vor die Haustür gerufen wird und nach Fahrtende selbstständig den nächsten Parkplatz ansteuert, ist am ehesten vorstellbar.

JedeR Zweite kann sich vorstellen, sich in Zukunft vor Fahrtantritt vom eigenen, fahrerlosen PKW zu Hause abholen zu lassen, jedeR Dritte erachtet dieses Zukunftsszenario sogar als „sehr wahrscheinlich“. 4 von 10 sind hingegen der Meinung, dass sie solche Leistungen sicher nicht in Anspruch nehmen werden.

In Zukunft werden 2 von 3 ÖsterreicherInnen wahrscheinlich auf das lästige Parkplatzsuchen verzichten und ihren Wagen alleine die nächste freie Parklücke suchen lassen. Knapp jedeR Zweite will auf diese zukünftige Annehmlichkeit sogar „sehr wahrscheinlich“ zurückgreifen.

Die Vorstellung Passagier im eigenen PKW zu sein ist für jedeN ZweiteN kaum bis gar nicht vorstellbar.

Sich selbst hinter dem Lenkrad zurückzulehnen und das Steuer an den Computer zu übergeben, diese Vorstellung polarisiert aus heutiger Sicht noch sehr stark in der Bevölkerung. Knapp jedeR Zweite (47%) kann sich vorstellen, bei schwierigen Bedingungen, wie beispielsweise schlechten Sichtverhältnissen aufgrund starken Regens, Nebels oder Dunkelheit, auf die Dienste eines Autopiloten zurückzugreifen, für jedeN DritteN ist dies auf gar keinen Fall vorstellbar. Generell in Zukunft nicht mehr selbst zu steuern, sondern die Fahrt für andere Tätigkeiten wie Arbeiten, Fernschauen oder Zeitunglesen zu nutzen, ist für 4 von 10 ÖsterreicherInnen denkbar, 22 Prozent erachten dieses Szenario sogar für „sehr wahrscheinlich“, wobei sich Männer hier aufgeschlossener zeigen als Frauen.

Fahrten zur Reinigung, zum Tanken oder zu Servicestellen werden auch in Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit von den LenkerInnen selbst durchgeführt.

So reizvoll die Vorstellung ist, nicht mehr selbst die nächste Zapfsäule ansteuern zu müssen, sondern das Fahrzeug bei leerwerdendem Tank alleine zur nächsten Tankstelle zu schicken, so unwahrscheinlich wird dies von den ÖsterreicherInnen eingeschätzt. Knapp ein Drittel kann sich ein derartiges Szenario für die Zukunft vorstellen, wobei 23% dies sogar als „sehr wahrscheinlich“ erachten. Demgegenüber stehen jedoch 2 von 3 Befragten, die es als „(sehr) unwahrscheinlich“ einschätzen, sich zukünftig den Weg zur Tankstelle zu sparen.

Auch Wege zur Autoreinigung oder zu Servicearbeiten in die Werkstatt werden in Zukunft weiterhin von rund zwei Drittel der Bevölkerung selbst durchgeführt werden, während jeweils 35% sich vorstellen können, diese Fahrten von ihren Fahrzeugen autonom, ohne ihr Beisein, durchführen zu lassen.

Sample und Methodik:
Die Ergebnisse resultieren aus einer repräsentativen telefonischen Befragung von 500 ÖsterreicherInnen ab 15 Jahren im CATI-Telefonstudio von MAKAM Research GmbH (Befragungszeit Juni 2017).

In einer weiteren MAKAM Research-Aussendung wird folgender Themenbereich des automatisierten Fahrens behandelt:
  • Vorstellbare Einsatzbereiche einer vollständig autonomen Mobilität

Bereits veröffentlichte Ergebnisse:


AnsprechpartnerInnen:

MAKAM Research GmbH
Frau Mag.a Ulli Röhsner
Hietzinger Hauptstraße 34
1130 Wien
Tel.: 01 / 877 22 52
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Ulli Röhsner
MAKAM Research GmbH
Herr Christian Dominko
Hietzinger Hauptstraße 34
1130 Wien
Tel.: 01 / 877 22 52
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Chrstian Dominko

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