Makam
MAKAM Research

Automatisiertes Fahren – Mobilität der Zukunft! – In welchen Einsatzbereichen ist vollständig computergesteuerte Fortbewegung am ehesten denkbar? – Eine aktuelle Einschätzung aus Sicht der Bevölkerung



Welche Einsatzbereiche des autonomen Fahrens aus Sicht der ÖsterreicherInnen realistisch sind und welche noch Utopie zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen Studie von MAKAM Research, bei der 500 Österreicher und Österreicherinnen rund ums Thema automatisiertes Fahren befragt wurden.

Die Ergebnisse in Kürze:
  • Im Schienenverkehr sind autonome Verkehrsmittel am ehesten vorstellbar.
  • Unter den Nutzfahrzeugen sind selbstfahrende Fahrzeuge am ehesten in der Landwirtschaft denkbar.
  • Selbstfahrende Privat-PKWs sind vorrangig auf Autobahnen und Schnellstraßen vorstellbar.
  • Selbstfahrende Motorräder sind noch Utopie.
  • Obwohl Flugzeuge und Schiffe schon heute teilautonom gesteuert werden, ist eine vollständige Autonomie dieser Fahrzeuge nur von weniger als der Hälfte der Bevölkerung ein realistisches Zukunftsszenario.

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Im Schienenverkehr ist der Einsatz von vollständig autonom fahrenden Verkehrsmitteln am ehesten vorstellbar, dort insbesondere bei der Steuerung von Güterzügen und U-Bahnen.

Im schienengebundenen Verkehr können sich die Österreicher und Österreicherinnen den zukünftigen Einsatz von selbstfahrenden Fahrzeugen am besten vorstellen. So halten etwa 8 von 10 ÖsterreicherInnen Güterzüge ohne LokführerInnen für realistisch und etwa gleich viele können sich fahrerlose U-Bahnen im Stadtgebiet vorstellen. Aber nicht nur unterirdischer autonomer Personenschienenverkehr ist für die ÖsterreicherInnen denkbar: So sind fahrerlose Fernverkehrszüge für 7 von 10 ÖsterreicherInnen denkbar und fast gleich viele können sich auch autonom fahrende Straßenbahnen im städtischen Gebiet vorstellen.

In der weit gefassten Rubrik der „Nutzfahrzeuge“ ist der Einsatz von landwirtschaftlichen Fahrzeugen vorstellbar, hingegen sind die ÖsterreicherInnen bei Zustellservices uneinig.
57% der ÖsterreicherInnen können sich vorstellen, dass in Zukunft landwirtschaftliche Aufgaben von autonom gesteuerten Fahrzeugen übernommen werden. Dass Zustellfahrzeuge wie z.B. Paket- und Botendienste oder Essenslieferungen in Zukunft automatisiert durch die Straßen fahren, ist für jedeN ZweiteN vorstellbar, dass auch große LKWs ohne FahrerIn auskommen, halten 39% für möglich.
Weniger realistisch wird der Einsatz von selbstfahrenden Fahrzeugen im Bereich der Straßensicherung oder bei der Müllabfuhr gesehen, was jeweils nur für jedeN DritteN denkbar ist.

Bei straßengebundenen Fahrzeugen im Personenverkehr ist der Einsatz von selbstfahrenden privaten PKWs auf Autobahnen und Schnellstraßen am realistischsten.
54% der ÖsterreicherInnen gehen davon aus, dass Privat-PKWs in Zukunft computergesteuert über Autobahnen und Schnellstraßen fahren werden. Im gesamten Straßennetz ist der Einsatz derartiger Fahrzeuge für 47% vorstellbar, ähnlich viele (48%) glauben an einen zukünftigen Einsatz von fahrerlosen Bussen auf Österreichs Straßen.
Als wenig realistisch wird der Einsatz dieser neuen Technologie bei Rettungs- bzw. Einsatzfahrzeugen erachtet. Dies wird lediglich von 17% der Bevölkerung für möglich gehalten, ähnlich wie die Option von selbstfahrenden Motorrädern, die überhaupt nur für 12% der ÖsterreicherInnen denkbar sind.

Dass der Weg hin zu vollständig autonom betriebenen Fahrzeugen aus Sicht der Bevölkerung noch ein weiter ist, ist daran zu erkennen, dass Fahrzeuge, die aktuell schon über weite Strecken teilautonom unterwegs sind, auch in Zukunft nur für weniger als die Hälfte der Bevölkerung völlig führerlos vorstellbar sind.
48% der ÖsterreicherInnen gehen davon aus, dass Schiffe in Zukunft völlig ohne Besatzung die Weltmeere durchqueren werden. Bei Flugzeugen im Güter- oder Personentransport, die heute schon über weite Strecken von Autopiloten gesteuert werden, ist die Vorstellung, dass diese zukünftig völlig ohne menschliche Piloten auskommen, nur für 37% der Bevölkerung realistisch.


Sample und Methodik:
Die Ergebnisse resultieren aus einer repräsentativen telefonischen Befragung von 500 ÖsterreicherInnen ab 15 Jahren im CATI-Telefonstudio von MAKAM Research GmbH (Befragungszeit Juni 2017).

Bereits veröffentlichte Ergebnisse:


AnsprechpartnerInnen:

MAKAM Research GmbH
Frau Mag.a Ulli Röhsner
Hietzinger Hauptstraße 34
1130 Wien
Tel.: 01 / 877 22 52
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Ulli Röhsner
MAKAM Research GmbH
Herr Christian Dominko
Hietzinger Hauptstraße 34
1130 Wien
Tel.: 01 / 877 22 52
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Chrstian Dominko

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